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Der erste Tag der GamesCom ist naturgemäß der ruhigste Tag von allen. Ein Tag der Besinnung, ein Tag der inneren Ruhe, ein Tag des gemächlichen Tempos. Oder so ähnlich...

 

 

Nach einer einigermaßen zügigen Schlange vor Beginn der Messe betraten wir um kurz nach 9 Uhr die heiligen Hallen der Koelnmesse. Kann man bei der GamesCom schon von einer Pilgermesse sprechen wenn bis zu 300.000 Leute in 5 Tagen erwartet werden? Ich denke schon. Zu Beginn des Pressetages ist es immer sinnvoll sich erstmal einen Überblick über die Lage zu verschaffen.

 

Wie es sich für eine Nintendoplattform gehört besuchten wir natürlich erst einmal den Stand von Nintendo. Ein erneut veränderter Stand, der dieses Jahr besser den Platz ausnutzt und freie Flächen bietet. Die Auswahl und Anzahl der Spielstationen war jedoch suboptimal. 8 Stationen für Splatoon sind vollkommen in Ordnung, aber nur 4 Stationen für Super Smash Bros. U? Da hilft es auch nicht das in dem Falle 16 Leute gleichzeitig spielen können, das ist einfach zu wenig. Gerade 4-Spielerdemos nehmen wenig Platz weg und sollten deutlich präsenter sein. Jeweils eine Anspielstation (mit jeweils zwei 3DS) für Fantasy Life, Monster Hunter 4 und Disney's Magical World überzeugen ebenfalls eher durch ihren Banner als durch ihre Präsenz. Die Bühne ist dieses Jahr auf einer höheren Plattform und deutlich kleiner. Warum man sich jedoch einen Moderator im weißsilbernen Anzug, der besser zum Kölner Karneval passt als zur GamesCom, auf die Bühne holt bleibt ein Rätsel. Zwei „Cosplayerinnen“ im weiblichen Mario und Luigi Look und Miniröcken tanzen oder bewegen sich eher zu der Bühnenshow. Damit fällt auch die letzte Bastion der Firmen, die sich „sexy“ Mädels an den Stand holen. Schade Nintendo das ihr nun auch auf so etwas zurückgreifen müsst um Aufmerksamkeit zu kriegen.

 

Wir verabschiedeten uns also schnell wieder von dem Stand, da wir die Spiele bereits vor wenigen Wochen gesehen haben, und gingen weiter zu den Pressehallen. Ein Termin bei Square Enix für Theatrythm Final Fantasy Curtain Call für den 3DS stand an. Wir trafen Ichiro Hazama und konnten ein langes Interview, mit unseren Kollegen von Gameplaygamers und Animepro, führen. Das ausführliche Interview mit vielen interessanten Antworten gibt es in den nächsten Tagen.

Theatrythm Final Fantasy ist erneut ein sehr cooles Rhythmusspiel mit den bekannten Melodien aus allen Final Fantasy Teilen. Anspielen kann man es sowohl bei Nintendo (an zwei 3DS, Singleplayer) und bei Square Enix selbst wenige Meter weiter (an etwa zwanzig 3DS, Singleplayer so wie Multiplayer). Square Enix beweist sehr viel Mut und Selbstvertrauen und stellt stets genügend Stationen zur Verfügung.

 

Nach den rythmischen Spielchen, die trotz Kopfhörer kaum zu hören waren, machten wir einen Abstecher zu dem Indie Megabooth. Ein sehr großer Stand mit 32 Indie-Entwicklern und 34 Spielen. 10 Stück davon erscheinen in naher Zukunft für die Wii U und so führten wir ein paar kleine Interviews, die ebenfalls sehr bald online kommen werden. Anspielberichte zu den Games werdet ihr ebenfalls zeitnah bei uns finden.

 

Über das Messegelände schlendern, am Nintendostand herumgammeln und einige bekannte Gesichter wieder treffen haben uns dann den restlichen Tag gefüllt. Zudem gab es noch einen kleinen Abstecher in den Retrospielebereich, der auch einen gesonderten Bericht erhalten wird.

 

Der erste Tag der Messe war entspannt, ruhig und ein wenig zu gemächlich. Gerade für den 3DS und der Wii U erscheinen kaum Spiele und wenn dann sind sie von Nintendo selbst. Viel neues gibt es für die beiden Plattformen nicht zu entdecken, daher konzentrieren wir uns in den nächsten Tagen vermehrt auf die Indie-Entwickler.